Samstag, 30. September 2006
Neu in London
milkyway, 22:20h
Zum Start
Ich werde also jetzt drei Monate in London sein, hier wohnen und ein Praktikum machen. Seit Mittwoch bin ich hier und lebe meine Erkaeltung aus. Deshalb bin ich erstmal nicht viel unterwegs, umso mehr Zeit habe ich aber, meine Eindruecke von dem Inselvolk zu beschreiben.
Ich wohne mit meiner Tante Michaela zusammen in einer gemuetlichen, aber spaerlich eingerichteten 3-Zmmer-Wohnung. Ich habe sogar ein kleines Zimmer fuer mich, das ich nachher mit Fotos aus der Heimat so richtig kuschlig machen werde.
Party
Gestern war ich auf der ersten auslaendischen Party meines Lebens. Meine Tante hat mich spontan dahin mitgenommen. Das interessante daran war: Sie fand in einem Pub in dem Krankenhaus statt, in dem Micha arbeitet und ich ab Montag sein werde.
Dass wir ueberhaupt da waren, wurde zu einer knappen Angelengenheit, denn wenige Meter vor dem Eingang wurde ich nervoes und wir waeren beinahe umgedreht. Aber gestern hatten wir unseren mutigen Abend. Also stuerzten wir uns mutig ins englische Geschehen.
Micha stellte mich allen Leuten vor, sie sie kannte und irgendwann fanden wir jemanden, der sich mit uns unterhalten wollte.
Es war ein wenig muehsam, sowohl fuer unseren Gespraechspartner als auch fuer mich. Fluessig englische Saetze aneinanderzuhaengen ist doch wesentlich komplizierter als eine Cola zu kaufen, was ich am Flughafen schon ohne Zwischenfalle geschafft hatte.
Mit unserer behutsamer Geduld erfuhren Micha und ich einige interessante Sachen von Dave (oder Steve. Da war sich Micha nicht so sicher und ich habe eh nicht mitbekommen, dass er seinen Namen gesagt hat):
- Das Nachtleben im Londoner Westen ist derzeit angesagt, obwohl es dort haesslich sein soll.
- Student in London zu sein ist nur gut, weil man seinen Besuchern viel zu bieten hat, leisten kann man es sich eh nicht. Deshalb muss man Abstriche beim Studentenleben machen.
- In Neuseeland findet man als Arzt besser Arbeit, deshalb ueberlegt Dave/Steve dorthin zu gehen.
Im zweiten Gespraech des Abends erzaehlte uns Surin oder so (Bei ihm habe ich den Namen einfach vergessen), ein indisch-aussehnder, frischverheirateter Mann um die 30:
- To go clubbing ist zwar sehr in, aber das ist doch nichts anderes als in Deutschland in einem Club tanzen zu gehen (aber auf englisch hoert sich das schon cooler an, finde ich).
- dass man in Australien einen Job als Arzt bekommen koennte, deshalb ueberlegt Surin oder so dorthin zu gehen.
Dann habe ich das Gespraech verloren, es ging um das englische Gesundheitssystem und so sicher bin ich noch nicht im englischen. Also liess ich meine Tante mit dem Kerl quatschen, sah mir verwundert an, dass die Leute hier auf den Partys im Pub im Krankenhaus tanzen und war froh, als mir Micha wenig spaeter vorschlug, nach Hause zu gehen.
Noch eine Geschichte zum Abschluss
Vorhin ging ich ueber eine Strasse und entschied mich erst spaet, das Fahrschulauto vorbei zu lassen. Die Schuelerin war so verschreckt, dass sie abwuergte. Mir war das ein wenig unangenehm, aber ich hatte nun genug Zeit, die Strasse vor ihr zu passieren. Aber so etwas kann einem in Deutschland genauso passieren.
Vorschau
- Am Montag habe ich meinen ersten Tag als Praktikant, bin mal gespannt, wo ich da eigentlich lande.
- Wohnen ist hier auch anders, nicht nur, weil Ikea bis 24 Uhr auf hat
- Klischeehafterweiser haben die Englaender eine seltsame Vorstellung von Ordnung. Im Strassenverkehr scheint das gut zu funktionieren, beim Einkaufen kann man dagegen schnell aufgeschmissen sein.
Ich werde also jetzt drei Monate in London sein, hier wohnen und ein Praktikum machen. Seit Mittwoch bin ich hier und lebe meine Erkaeltung aus. Deshalb bin ich erstmal nicht viel unterwegs, umso mehr Zeit habe ich aber, meine Eindruecke von dem Inselvolk zu beschreiben.
Ich wohne mit meiner Tante Michaela zusammen in einer gemuetlichen, aber spaerlich eingerichteten 3-Zmmer-Wohnung. Ich habe sogar ein kleines Zimmer fuer mich, das ich nachher mit Fotos aus der Heimat so richtig kuschlig machen werde.
Party
Gestern war ich auf der ersten auslaendischen Party meines Lebens. Meine Tante hat mich spontan dahin mitgenommen. Das interessante daran war: Sie fand in einem Pub in dem Krankenhaus statt, in dem Micha arbeitet und ich ab Montag sein werde.
Dass wir ueberhaupt da waren, wurde zu einer knappen Angelengenheit, denn wenige Meter vor dem Eingang wurde ich nervoes und wir waeren beinahe umgedreht. Aber gestern hatten wir unseren mutigen Abend. Also stuerzten wir uns mutig ins englische Geschehen.
Micha stellte mich allen Leuten vor, sie sie kannte und irgendwann fanden wir jemanden, der sich mit uns unterhalten wollte.
Es war ein wenig muehsam, sowohl fuer unseren Gespraechspartner als auch fuer mich. Fluessig englische Saetze aneinanderzuhaengen ist doch wesentlich komplizierter als eine Cola zu kaufen, was ich am Flughafen schon ohne Zwischenfalle geschafft hatte.
Mit unserer behutsamer Geduld erfuhren Micha und ich einige interessante Sachen von Dave (oder Steve. Da war sich Micha nicht so sicher und ich habe eh nicht mitbekommen, dass er seinen Namen gesagt hat):
- Das Nachtleben im Londoner Westen ist derzeit angesagt, obwohl es dort haesslich sein soll.
- Student in London zu sein ist nur gut, weil man seinen Besuchern viel zu bieten hat, leisten kann man es sich eh nicht. Deshalb muss man Abstriche beim Studentenleben machen.
- In Neuseeland findet man als Arzt besser Arbeit, deshalb ueberlegt Dave/Steve dorthin zu gehen.
Im zweiten Gespraech des Abends erzaehlte uns Surin oder so (Bei ihm habe ich den Namen einfach vergessen), ein indisch-aussehnder, frischverheirateter Mann um die 30:
- To go clubbing ist zwar sehr in, aber das ist doch nichts anderes als in Deutschland in einem Club tanzen zu gehen (aber auf englisch hoert sich das schon cooler an, finde ich).
- dass man in Australien einen Job als Arzt bekommen koennte, deshalb ueberlegt Surin oder so dorthin zu gehen.
Dann habe ich das Gespraech verloren, es ging um das englische Gesundheitssystem und so sicher bin ich noch nicht im englischen. Also liess ich meine Tante mit dem Kerl quatschen, sah mir verwundert an, dass die Leute hier auf den Partys im Pub im Krankenhaus tanzen und war froh, als mir Micha wenig spaeter vorschlug, nach Hause zu gehen.
Noch eine Geschichte zum Abschluss
Vorhin ging ich ueber eine Strasse und entschied mich erst spaet, das Fahrschulauto vorbei zu lassen. Die Schuelerin war so verschreckt, dass sie abwuergte. Mir war das ein wenig unangenehm, aber ich hatte nun genug Zeit, die Strasse vor ihr zu passieren. Aber so etwas kann einem in Deutschland genauso passieren.
Vorschau
- Am Montag habe ich meinen ersten Tag als Praktikant, bin mal gespannt, wo ich da eigentlich lande.
- Wohnen ist hier auch anders, nicht nur, weil Ikea bis 24 Uhr auf hat
- Klischeehafterweiser haben die Englaender eine seltsame Vorstellung von Ordnung. Im Strassenverkehr scheint das gut zu funktionieren, beim Einkaufen kann man dagegen schnell aufgeschmissen sein.
... comment
wibke,
Sonntag, 1. Oktober 2006, 12:55
Hi Gabi
Hallo Gabi,
das mit der Party hörte sich ja echt spannend an. Jetzt kannst Du ja überlegen, ob Du entweder nach Australien oder Neuseeland auswanderst.
Vielleicht können wir ja heute mal telefonieren..
Lg. Wibke
das mit der Party hörte sich ja echt spannend an. Jetzt kannst Du ja überlegen, ob Du entweder nach Australien oder Neuseeland auswanderst.
Vielleicht können wir ja heute mal telefonieren..
Lg. Wibke
... link
... comment
clemi,
Sonntag, 1. Oktober 2006, 16:32
ich wünsch dir morgen mal nen guten start! immerhin hast du jetzt ja schon ein wenig englisch geübt ;)
was mich zu dem artikel noch interessieren würde: wieso hast du wegen dem englischen ordnungssinn probleme beim einkaufen? und, sind die deutschen nicht eigentlich viel mehr bekannt für ihren übertriebenen ordnungssinn?
achja: meine e-mail-adresse ist: clemihell@gmx.de
was mich zu dem artikel noch interessieren würde: wieso hast du wegen dem englischen ordnungssinn probleme beim einkaufen? und, sind die deutschen nicht eigentlich viel mehr bekannt für ihren übertriebenen ordnungssinn?
achja: meine e-mail-adresse ist: clemihell@gmx.de
... link
milkyway,
Sonntag, 1. Oktober 2006, 20:49
Deswegen steht das mit der Ordnung ja auch unter "Vorschau", ich werde also mal die Tage was darueber schreiben, mehr wollte ich nicht vorwegnehmen.
hat aber seinen Sinn (Interesse wecken) erfuellt.
hat aber seinen Sinn (Interesse wecken) erfuellt.
... link
... comment