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Mittwoch, 1. November 2006
Was mache ich eigentlich?
milkyway, 19:09h
Es scheint einige Leute zu interessieren, was ich bei der Arbeit mache. Deshalb hier ein Ueberblick.
Der erste Monat
Bisher bin ich planlos im Spital herumgelaufen und habe versucht, einen Sinn in dem zu finden, was ich so sehe. Konkreter war meine Zeit bisher in 2 Bereiche aufgeteilt:
- einen Teil meiner Zeit habe ich rumgekriegt, indem ich Routinearbeiten fuer unser "Team" (die Verwaltungsabteilung, der sich um den Teil des Krankenhaus kuemmert, der die Operationen abwickelt. Ansonsten gibt es das Gleiche nochmal fuer den medizinischen Bereich und die Frauen- und Kinderabteilung; aber das habe ich erst heute erfahren) erledigt habe. Einerseits habe ich Kostenlisten fuer die verschiedenen Operationen erstellt, damit das Krankenhaus weiss, welche OPs sich lohnen und welche zu teuer sind. Ausserdem habe ich die Durchschnittszeiten fuer die Chirurgen erechnet, die auf den Operationen eines ganzen Jahres basieren.
- der andere Teil meiner Arbeit war zu observen und zu shadowen, wie die Englaender sagen. Ich habe mir ein paar Meetings angeschaut, mich mit ein paar Leuten unterhalten, mal einen Tag lang einen Transporter begleitet. Damit ich einen besseren Durchblick bekomme und moeglichst viel fuer mich selber lerne, wie die Schleimer hier sagen... Das war alles ziellos ohne einen groesseren Plan.
Aber jetzt
Gestern habe ich von Mark eine neue Aufgabe bekommen. Und zwar moechte er im Dezember ein Meeting (die sind total Meeting-verreuckt hier) zu clinical goverance machen. Dabei geht es um die Vermeidung von bekannten Fehlern. Bisher machten verschiedene Teile unabhaengig voneinander ihr eigenes Ding und ich soll schauen, wie man die zusammenbringen kann, also die Leute und die benoetigten Daten. Das hoert sich sehr interessant an und waere bestimmt ein Thema fuer meine Diplomarbeit.
Jetzt kann ich gezielt Leute treffen und ihnen konkrete Fragen stellen. Ist das nicht toll?
Ansonsten...
... verbringe ich gerade viel Zeit damit, an das schoene Wochenende mit Wibke zu denken. Eine Szene geht mir immer wieder durch den Kopf: Wibke und ich liefen Sonntag Morgen in Oxford zu unserem Hotel und ich sang froehlich vor mich hin: "Ich laufe in Oxford herum und Wibke ist neben mir." Dabei strahlte Ihr froehliches Lachn auf mich und ihre bluaen Augen durchdrangen mich, wir hierlten uns an den Haenden und schwangen sie gut gelaunt hiin und her.
Achja, Nick hat mir heute abgesagt und ich hoffe nun, dass wir einen anderen Termin finden.
Aber ansonsten habe ich eine gute Zeit hier.
Der erste Monat
Bisher bin ich planlos im Spital herumgelaufen und habe versucht, einen Sinn in dem zu finden, was ich so sehe. Konkreter war meine Zeit bisher in 2 Bereiche aufgeteilt:
- einen Teil meiner Zeit habe ich rumgekriegt, indem ich Routinearbeiten fuer unser "Team" (die Verwaltungsabteilung, der sich um den Teil des Krankenhaus kuemmert, der die Operationen abwickelt. Ansonsten gibt es das Gleiche nochmal fuer den medizinischen Bereich und die Frauen- und Kinderabteilung; aber das habe ich erst heute erfahren) erledigt habe. Einerseits habe ich Kostenlisten fuer die verschiedenen Operationen erstellt, damit das Krankenhaus weiss, welche OPs sich lohnen und welche zu teuer sind. Ausserdem habe ich die Durchschnittszeiten fuer die Chirurgen erechnet, die auf den Operationen eines ganzen Jahres basieren.
- der andere Teil meiner Arbeit war zu observen und zu shadowen, wie die Englaender sagen. Ich habe mir ein paar Meetings angeschaut, mich mit ein paar Leuten unterhalten, mal einen Tag lang einen Transporter begleitet. Damit ich einen besseren Durchblick bekomme und moeglichst viel fuer mich selber lerne, wie die Schleimer hier sagen... Das war alles ziellos ohne einen groesseren Plan.
Aber jetzt
Gestern habe ich von Mark eine neue Aufgabe bekommen. Und zwar moechte er im Dezember ein Meeting (die sind total Meeting-verreuckt hier) zu clinical goverance machen. Dabei geht es um die Vermeidung von bekannten Fehlern. Bisher machten verschiedene Teile unabhaengig voneinander ihr eigenes Ding und ich soll schauen, wie man die zusammenbringen kann, also die Leute und die benoetigten Daten. Das hoert sich sehr interessant an und waere bestimmt ein Thema fuer meine Diplomarbeit.
Jetzt kann ich gezielt Leute treffen und ihnen konkrete Fragen stellen. Ist das nicht toll?
Ansonsten...
... verbringe ich gerade viel Zeit damit, an das schoene Wochenende mit Wibke zu denken. Eine Szene geht mir immer wieder durch den Kopf: Wibke und ich liefen Sonntag Morgen in Oxford zu unserem Hotel und ich sang froehlich vor mich hin: "Ich laufe in Oxford herum und Wibke ist neben mir." Dabei strahlte Ihr froehliches Lachn auf mich und ihre bluaen Augen durchdrangen mich, wir hierlten uns an den Haenden und schwangen sie gut gelaunt hiin und her.
Achja, Nick hat mir heute abgesagt und ich hoffe nun, dass wir einen anderen Termin finden.
Aber ansonsten habe ich eine gute Zeit hier.
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