Mittwoch, 5. September 2007
Sexismus beim Frisör
milkyway, 20:44h
Gestern habe ich seit langem mal wieder eine Frau dafür bezahlt, dass sie mir die Haare schneidet.
Ohne groß drumrum zu reden, kam sie gleich zur Sache und fragte mich, wie ich es haben wolle. Sie sagte: "Sie sind ja mehr der Anzugtyp."
So recht konnte ich mich nicht entscheiden, aber sie hatte ein paar gute Ideen. Ich wollte einfach mal abwarten, wie das dann wird und sagte ihr, sie solle mal machen, wie sie denkt.
Als sie fertig war, massierte sie mir noch den Kopf, damit ich ein bisschen schlafen könnte.
"Lehnen sie sich zurück und geniessen sie es", sagte sie. Weil es so gut war, musste ich grinsen und sie fragte mich: "Gefällt es ihnen?"
"Ja", sagte ich "aber so kann ich nicht schlafen".
"Soll ich etwa aufhören?" neckte sie mich.
Und am Ende war ich mir nicht sicher, wofür ich nun das Geld gezahlt hatte.
So sah ich hinterher aus:

Ohne groß drumrum zu reden, kam sie gleich zur Sache und fragte mich, wie ich es haben wolle. Sie sagte: "Sie sind ja mehr der Anzugtyp."
So recht konnte ich mich nicht entscheiden, aber sie hatte ein paar gute Ideen. Ich wollte einfach mal abwarten, wie das dann wird und sagte ihr, sie solle mal machen, wie sie denkt.
Als sie fertig war, massierte sie mir noch den Kopf, damit ich ein bisschen schlafen könnte.
"Lehnen sie sich zurück und geniessen sie es", sagte sie. Weil es so gut war, musste ich grinsen und sie fragte mich: "Gefällt es ihnen?"
"Ja", sagte ich "aber so kann ich nicht schlafen".
"Soll ich etwa aufhören?" neckte sie mich.
Und am Ende war ich mir nicht sicher, wofür ich nun das Geld gezahlt hatte.
So sah ich hinterher aus:

... link (2 Kommentare) ... comment
Samstag, 25. August 2007
Gina Wild
milkyway, 19:30h
Heute wollten Wibke und ich beim Wittwer einbuch kaufen.
Am Schlossplatz war eine Bühne für eine Spenden-Aktion zugunsten des Kinderkrankenhauses Olgäle aufgebaut.
Auf der Bühne spielte eine SkaPunkBand "Dreh doch bitte wieder Pornos, Gina Wild."
Am Schlossplatz war eine Bühne für eine Spenden-Aktion zugunsten des Kinderkrankenhauses Olgäle aufgebaut.
Auf der Bühne spielte eine SkaPunkBand "Dreh doch bitte wieder Pornos, Gina Wild."
... link (2 Kommentare) ... comment
Mittwoch, 16. Mai 2007
Everybody should have somebody to dance with
milkyway, 12:28h
Heutige Musik: Moment without and End von Big D and the Kids Table.
Wibke und ich waren heute in Karlsruhe beim Big D and the Kids Table-Konzert. Es war eher eine kleine Runde. Bevor sie begannen waren vielleicht 30 Leute da. Also traute ich mich, einen von der Band anzusprechen, der beim Merchandising saß und fragte ihn, ob ich mir ein Lied wünsche könne. Mein Lieblingslied wäre If we want to. "Uh", meinte er, "das haben wir bestimmt eineinhalb Jahre nicht mehr gespielt. Aber ich werde mal die Jungs fragen". Ich meinte: "Das wäre cool, weil es ist wirklich mein Lieblingslied ist, aber ich mag auch Moment without an end, geht das besser?"
"Uh", meinte er. "Da siehts noch schlechter aus". Dann schlug ich ihm noch Good Luck vor und er lächelte ein bisschen und sagte: "Eins von denen werden wir hoffentlich spielen."
In der ersten Hälfte der Konzerts sagte dann der Sänger:
"Which song should we play? Hmmm. What about If we want to?"
Ich riss meine Arme hoch, und mir rutschte ein Jubelschrei raus. Er zeigte dann auf mich und sagte "Oh, there is this guy," und lachte. Auch der von vorher musste lachen, als er sah, wie ich mich freue, auch wenn er wohl schüchtern ist.
Einmal, bei dem Beginn eines Liedes grölte ich zustimmend. Auch da lachte der Sänger wieder und machte das gleiche. Bei der Zugabe spielten sie noch ein lied, zu dem der Sänger sagt, sie würden es nicht spielen, weil es niemand mag, aber es sei sein Lieblingslied und er würde sich freuen, wenn wir danach zumindest so tun würden, als gefiele es uns. Das taten wir dann auch alle.
Gegen Ende haben bestimmt 15 Leute getanzt. Das ganze war nicht so zum Pogen, aber ab und zu liessen sich ein paar hinreißen, ich mittendrin und ich schlug vor Freude mit zwei verschiedenen Leute ein.
Nach dem Konzert ging ich zum Bassisten, bedankte mich, dass sie mein Lieblingslied gespielt hatten und für die gute Show. Er meinte, er hätte If we want to vor kurzem nochmal geübt. Und ich sagte, dass ich sie gerne mal wieder live sehen würde. Und siehe da, sie kommen vielleicht schon diesen November wieder nach Deutschland.
Irgendwie war der zwar auch nicht enthusiastisch, aber auf jeden Fall sehr nett.
Wibke und ich waren heute in Karlsruhe beim Big D and the Kids Table-Konzert. Es war eher eine kleine Runde. Bevor sie begannen waren vielleicht 30 Leute da. Also traute ich mich, einen von der Band anzusprechen, der beim Merchandising saß und fragte ihn, ob ich mir ein Lied wünsche könne. Mein Lieblingslied wäre If we want to. "Uh", meinte er, "das haben wir bestimmt eineinhalb Jahre nicht mehr gespielt. Aber ich werde mal die Jungs fragen". Ich meinte: "Das wäre cool, weil es ist wirklich mein Lieblingslied ist, aber ich mag auch Moment without an end, geht das besser?"
"Uh", meinte er. "Da siehts noch schlechter aus". Dann schlug ich ihm noch Good Luck vor und er lächelte ein bisschen und sagte: "Eins von denen werden wir hoffentlich spielen."
In der ersten Hälfte der Konzerts sagte dann der Sänger:
"Which song should we play? Hmmm. What about If we want to?"
Ich riss meine Arme hoch, und mir rutschte ein Jubelschrei raus. Er zeigte dann auf mich und sagte "Oh, there is this guy," und lachte. Auch der von vorher musste lachen, als er sah, wie ich mich freue, auch wenn er wohl schüchtern ist.
Einmal, bei dem Beginn eines Liedes grölte ich zustimmend. Auch da lachte der Sänger wieder und machte das gleiche. Bei der Zugabe spielten sie noch ein lied, zu dem der Sänger sagt, sie würden es nicht spielen, weil es niemand mag, aber es sei sein Lieblingslied und er würde sich freuen, wenn wir danach zumindest so tun würden, als gefiele es uns. Das taten wir dann auch alle.
Gegen Ende haben bestimmt 15 Leute getanzt. Das ganze war nicht so zum Pogen, aber ab und zu liessen sich ein paar hinreißen, ich mittendrin und ich schlug vor Freude mit zwei verschiedenen Leute ein.
Nach dem Konzert ging ich zum Bassisten, bedankte mich, dass sie mein Lieblingslied gespielt hatten und für die gute Show. Er meinte, er hätte If we want to vor kurzem nochmal geübt. Und ich sagte, dass ich sie gerne mal wieder live sehen würde. Und siehe da, sie kommen vielleicht schon diesen November wieder nach Deutschland.
Irgendwie war der zwar auch nicht enthusiastisch, aber auf jeden Fall sehr nett.
... link (0 Kommentare) ... comment
Freitag, 19. Januar 2007
milkyway, 19:56h
Heute Musik: Lieber keine, aber wenn, was aggressives.
7:00 Der Wecker klingelt das erste mal, aber ich entscheide mich, noch 20 Minuten weiterzuschlafen, was soll ich schon machen bis acht, wenn ich los will.
Noch kurz nachschauen, was es auf der deutschen Bahnseite aktuelles ginbt.
Dort steht dann, dass einige Züge ausfallen und der Zug nach Hannover von Zoo/Spandau abfährt. Etwas beunruhigen, um meinen Zug zu kriegen, reicht es mir dann nicht mehr, wenn ich um acht losfahren.
Die Hotlina für 3 cent pro Minute ist zum Glück besetzt. Noch kurz Zähne putzen.
7:35 Ich gehe zu Hause los und fahre erstmal zum Ostbahnhof, um mal die Lage abzuchecken. Fernzüge fahren nicht und die Schlange am Infopoint ist zu lang. Also fahre ich auf gut Glück zum Zoo.
An der Friedrichsstraße muss cih aussteigen, weil, der Lehrter Bahnhof blockiert ist. Mit dem Schienenersatzverkehr sollte ich es erst gar nicht versuchen, bekomme ich gesagt. Also setze ich mich etwas gehetzt in die U-Bahn Richtung Zoo.
8:40 Ich komme am Zoo an, genau rechtzeitig, um meinen Zug zu bekommen, für den ich reserviert habe. An den Anzeigen stehen lauter interessante üge, die in die ostdeutsche Pampa fahren. Nichts Richtung Hannover, geschweige denn Stuttgart.
Diesmal geht nichts am Infopoint vorbei. Da werde ich auf den ICE um 9:51 von Spandau verwiesen. Die S-BAhn fahre nicht nach Spandau. Sie schreibt mein Ticket auf den Zug um und sagt mir, dass um 9:01 ein Nahverkehrszug nach Spandau fährt.
9:01 Ich stehe am Gleis. Gerade stand auch noch der Zug nach Spandau dran. Wie von Geisterhand ist die Anzeige verschwunden, Durchsagen kommen keine. Also frage ich nach. Man sagt mir, der Nahverkehrszug fahre nicht, ich solle die S-Bahn nehmen.
Irgendwie schaffe es es dann auch.
9:50 Ich stehe in Spandau am Gleis. Noch eine Minute, bis der Zug nach Stuttgart kommt. Der Bahnsteig ist schon voll. Auf einmal steht an der Anzeige der Zug nach Bonn, der eine halbe Stunde Verspätung hat. Als dieser weggefahren ist, kommt die erfreuliche Durchsage: "Der Zug nach Stuttgart fällt wetterbedingt aus."
10:10 Ich habe mich am Servicepunkt angestellt. Die Schlange ist wesentlich länger als am Zoo. Ich lerne einen älteren Mann mit klassischem Bart kennen, ein Leidensgenosse.
10:40 Ich bin dran, reserviere mir sicherheitshalber einen Platz in dem Zug um 13:51 im Raucherabteil und spiele mit dem Gedanken, die Fahrt auf Sonntag zu verschieben. Die Dame am Schalter kann kann mir das Ticket nur auf den Freitag freischreiben, nicht für nächste Tage. Na gut, denke ich, nehme ich halt den Zug nach Mannheim um 10:47. Kurz nach dem Start kommt eine BAhndame und biete uns Kaffe an. "Was kostet der?" frage ich. "Nichts" sagt sie, "nur ein freundliches Lächeln". "Das bekommen sie gerne", sage ich und geniesse meinen Kaffe. Ich finde, trotz der Umstände schlägt sich meine LAune gut.
10:55 Wir kommen fast rechtzeitig los - möchte man meinen. Der Zugführer sagt bei der Durchsage, wir hätten 130 Minuten Verpätung. Kurz vor Frankfurt kommt spontan die Durchsage, dass der Zug hier endet. Bis dahin sitze ich gemütlich auf dem Platz mit der größten Beinfreiheit - im Gang, auf meinem Rucksack.
15:41 Ich bin in Frankfurt, steige in den Zug nach Stuttgart ein. Endlich, der Zug hat nur 30 Minuten Verpätung. Der Zug ist aber richtig voll. Kein Platz, meinen Rucksack hinzulegen. Also stelle ich mich neben meinen Rucksack und lese im Stehen.
17:15 Ankunft in Stuttgart. Unglaublich, ich habs geschafft. Zum Großen Finale stellen sich noch 2 Polizisten im Flur neben mich. Ich verhalte mich unauffällig und freue mich. Jetzt gibt es nur noch die U-Bahn-Fahrt nach Hause.
18:00 Ich liege in der Badewanne und geniesse die Ruhe. Als ich aussteige, sehe ich, dass After Shave in meinem Kulturbeutel ausgelaufen ist. Ich wusste gar nicht, dass ich das eingepackt hatte.
Gefühlte 27 Stunden hatte ich auf meinem Rucksack gegessen. Aber ich habe die Fahrt besser als das After Shave überstanden.
7:00 Der Wecker klingelt das erste mal, aber ich entscheide mich, noch 20 Minuten weiterzuschlafen, was soll ich schon machen bis acht, wenn ich los will.
Noch kurz nachschauen, was es auf der deutschen Bahnseite aktuelles ginbt.
Dort steht dann, dass einige Züge ausfallen und der Zug nach Hannover von Zoo/Spandau abfährt. Etwas beunruhigen, um meinen Zug zu kriegen, reicht es mir dann nicht mehr, wenn ich um acht losfahren.
Die Hotlina für 3 cent pro Minute ist zum Glück besetzt. Noch kurz Zähne putzen.
7:35 Ich gehe zu Hause los und fahre erstmal zum Ostbahnhof, um mal die Lage abzuchecken. Fernzüge fahren nicht und die Schlange am Infopoint ist zu lang. Also fahre ich auf gut Glück zum Zoo.
An der Friedrichsstraße muss cih aussteigen, weil, der Lehrter Bahnhof blockiert ist. Mit dem Schienenersatzverkehr sollte ich es erst gar nicht versuchen, bekomme ich gesagt. Also setze ich mich etwas gehetzt in die U-Bahn Richtung Zoo.
8:40 Ich komme am Zoo an, genau rechtzeitig, um meinen Zug zu bekommen, für den ich reserviert habe. An den Anzeigen stehen lauter interessante üge, die in die ostdeutsche Pampa fahren. Nichts Richtung Hannover, geschweige denn Stuttgart.
Diesmal geht nichts am Infopoint vorbei. Da werde ich auf den ICE um 9:51 von Spandau verwiesen. Die S-BAhn fahre nicht nach Spandau. Sie schreibt mein Ticket auf den Zug um und sagt mir, dass um 9:01 ein Nahverkehrszug nach Spandau fährt.
9:01 Ich stehe am Gleis. Gerade stand auch noch der Zug nach Spandau dran. Wie von Geisterhand ist die Anzeige verschwunden, Durchsagen kommen keine. Also frage ich nach. Man sagt mir, der Nahverkehrszug fahre nicht, ich solle die S-Bahn nehmen.
Irgendwie schaffe es es dann auch.
9:50 Ich stehe in Spandau am Gleis. Noch eine Minute, bis der Zug nach Stuttgart kommt. Der Bahnsteig ist schon voll. Auf einmal steht an der Anzeige der Zug nach Bonn, der eine halbe Stunde Verspätung hat. Als dieser weggefahren ist, kommt die erfreuliche Durchsage: "Der Zug nach Stuttgart fällt wetterbedingt aus."
10:10 Ich habe mich am Servicepunkt angestellt. Die Schlange ist wesentlich länger als am Zoo. Ich lerne einen älteren Mann mit klassischem Bart kennen, ein Leidensgenosse.
10:40 Ich bin dran, reserviere mir sicherheitshalber einen Platz in dem Zug um 13:51 im Raucherabteil und spiele mit dem Gedanken, die Fahrt auf Sonntag zu verschieben. Die Dame am Schalter kann kann mir das Ticket nur auf den Freitag freischreiben, nicht für nächste Tage. Na gut, denke ich, nehme ich halt den Zug nach Mannheim um 10:47. Kurz nach dem Start kommt eine BAhndame und biete uns Kaffe an. "Was kostet der?" frage ich. "Nichts" sagt sie, "nur ein freundliches Lächeln". "Das bekommen sie gerne", sage ich und geniesse meinen Kaffe. Ich finde, trotz der Umstände schlägt sich meine LAune gut.
10:55 Wir kommen fast rechtzeitig los - möchte man meinen. Der Zugführer sagt bei der Durchsage, wir hätten 130 Minuten Verpätung. Kurz vor Frankfurt kommt spontan die Durchsage, dass der Zug hier endet. Bis dahin sitze ich gemütlich auf dem Platz mit der größten Beinfreiheit - im Gang, auf meinem Rucksack.
15:41 Ich bin in Frankfurt, steige in den Zug nach Stuttgart ein. Endlich, der Zug hat nur 30 Minuten Verpätung. Der Zug ist aber richtig voll. Kein Platz, meinen Rucksack hinzulegen. Also stelle ich mich neben meinen Rucksack und lese im Stehen.
17:15 Ankunft in Stuttgart. Unglaublich, ich habs geschafft. Zum Großen Finale stellen sich noch 2 Polizisten im Flur neben mich. Ich verhalte mich unauffällig und freue mich. Jetzt gibt es nur noch die U-Bahn-Fahrt nach Hause.
18:00 Ich liege in der Badewanne und geniesse die Ruhe. Als ich aussteige, sehe ich, dass After Shave in meinem Kulturbeutel ausgelaufen ist. Ich wusste gar nicht, dass ich das eingepackt hatte.
Gefühlte 27 Stunden hatte ich auf meinem Rucksack gegessen. Aber ich habe die Fahrt besser als das After Shave überstanden.
... link (0 Kommentare) ... comment
Dienstag, 16. Januar 2007
Der Sebi...
milkyway, 17:49h
... hört hauf.
Sebastian Deisler beeindruckt mich. Er ist Fußballprofi, mein Traumberuf bis vor 15 Jahren, hat es bis dahin geschafft, zeigt aber den Mut, aufzuhören.
"Ich konnte nicht mehr mit der richtigen Freude Fußball spielen", sagt er. Den Mut zu haben, etwas aufzuhören, das mir keinen Spass macht, hätte ich auch gerne. Gerade nachdem es heute bei einer Sprechstunde nicht lief, wie ich es gerne gewollt hätte.
Sebastian Deisler beeindruckt mich. Er ist Fußballprofi, mein Traumberuf bis vor 15 Jahren, hat es bis dahin geschafft, zeigt aber den Mut, aufzuhören.
"Ich konnte nicht mehr mit der richtigen Freude Fußball spielen", sagt er. Den Mut zu haben, etwas aufzuhören, das mir keinen Spass macht, hätte ich auch gerne. Gerade nachdem es heute bei einer Sprechstunde nicht lief, wie ich es gerne gewollt hätte.
... link (0 Kommentare) ... comment
Montag, 15. Januar 2007
unheimliche Sprachen
milkyway, 00:36h
No Doubt: "Running"
Heute hat meine englische Mitbewohnerin "uncanny" gesagt. Sie wusste nicht, wie sie das Wort erklären sollte. Aber über Leo habe ich erfahren, dass es unheimlich heisst. Also fragte ich sie, ob es so ähnlich sei, wie wenn man im Walds Angst hat.
Mit Angst habe es nichts zu tun, meinte sie.
Und tatsächlich, die Defintion erklärt "seeming to have a supernatural character or origin, being beyond what is normal or expected : suggesting superhuman or supernatural powers ". Nichts mit Angst.
Aber uncanny ist auch die Übersetzung des Begriffes "unheimlich" von Freud, bei dem eine Angst-Implikation enthalten ist.
Das Ergebnis unserer Untersuchung ist: Deutsche verspüren einen unangenhemen Angsthauch bei unnatürlichen Sachen, weil sie ja unheimlich sind, Engländer nicht, weil bei ihnen unheimlich nichts damit zu tun hat, alleine im Wald zu sein.
Wibke hat eine Wohnung gefunden, also werde ich spätestens Ende Januar mit ihr nach Stuttgart ziehen. Jetzt ist es endgültig und fühlt sich ganz anders als vorher an. In dem Moment, in dem ich mich wirklich wohl in Berlin fühle, gehe ich wieder.
Heute hat meine englische Mitbewohnerin "uncanny" gesagt. Sie wusste nicht, wie sie das Wort erklären sollte. Aber über Leo habe ich erfahren, dass es unheimlich heisst. Also fragte ich sie, ob es so ähnlich sei, wie wenn man im Walds Angst hat.
Mit Angst habe es nichts zu tun, meinte sie.
Und tatsächlich, die Defintion erklärt "seeming to have a supernatural character or origin, being beyond what is normal or expected : suggesting superhuman or supernatural powers ". Nichts mit Angst.
Aber uncanny ist auch die Übersetzung des Begriffes "unheimlich" von Freud, bei dem eine Angst-Implikation enthalten ist.
Das Ergebnis unserer Untersuchung ist: Deutsche verspüren einen unangenhemen Angsthauch bei unnatürlichen Sachen, weil sie ja unheimlich sind, Engländer nicht, weil bei ihnen unheimlich nichts damit zu tun hat, alleine im Wald zu sein.
Wibke hat eine Wohnung gefunden, also werde ich spätestens Ende Januar mit ihr nach Stuttgart ziehen. Jetzt ist es endgültig und fühlt sich ganz anders als vorher an. In dem Moment, in dem ich mich wirklich wohl in Berlin fühle, gehe ich wieder.
... link (1 Kommentar) ... comment
Mittwoch, 10. Januar 2007
Diesmal mit Umlauten
milkyway, 17:03h
Die Musik für heute: Drexel:"BCM"
Ich bin also zurück in Berlin.
Heute war ich das erste Mal wieder in der Uni. Was ich nicht wusste: Letzte Woche waren noch keine Vorlesungen. Was bedeutet, dass sich heute alle in den Kopf gesetzt hatten, das erste Mal im neuen Jahr in die Uni zu gehen.
Für mich hatte das einen grossen Vorteil. All die Leute, die ich in den nächsten Tagen anrufen wollte, habe ich heute getroffen. Ich spare mir das telefonieren und habe versucht, möglichst viele am Freitag abend zu treffen.
Und ich habe mich nicht gelangweilt, als ich auf die Sprechstunde gewartet habe. Eine halbe Stunde saß ich zwar alleine im Gang, aber in meinem Buch wurden gerade alle Anwesenden in einem japanischen Striplokal brutalst umgebracht. Irgendwie auch unterhaltend.
Zufälligerweise lief mir dann noch ein Dozent auf dem Gang entgegen, bei dem ich erwartet hätte, daß es unmöglich wäre, ihn zu erreichen. Ich verwickelte in ein Gespräch und auch dort spare ich mir das anrufen.
Auf dem Rückweg hat mir Jonathan noch seinen noblen aber legeren neuen Cord-Anzug gezeigt. Und ich stellte mir eine neue Herausforederung: Heute abend mache ich Linsen mit Spätzle und werde zum ersten Mal frische Linsen dazu nehmen. Die müssen dann 40 Minuten kochen. Mal schauen, wann ich dazu Lust habe.
War alles aufregender, als ich gedacht hätte, aber das nimmt man ja gerne mit.
Ich bin also zurück in Berlin.
Heute war ich das erste Mal wieder in der Uni. Was ich nicht wusste: Letzte Woche waren noch keine Vorlesungen. Was bedeutet, dass sich heute alle in den Kopf gesetzt hatten, das erste Mal im neuen Jahr in die Uni zu gehen.
Für mich hatte das einen grossen Vorteil. All die Leute, die ich in den nächsten Tagen anrufen wollte, habe ich heute getroffen. Ich spare mir das telefonieren und habe versucht, möglichst viele am Freitag abend zu treffen.
Und ich habe mich nicht gelangweilt, als ich auf die Sprechstunde gewartet habe. Eine halbe Stunde saß ich zwar alleine im Gang, aber in meinem Buch wurden gerade alle Anwesenden in einem japanischen Striplokal brutalst umgebracht. Irgendwie auch unterhaltend.
Zufälligerweise lief mir dann noch ein Dozent auf dem Gang entgegen, bei dem ich erwartet hätte, daß es unmöglich wäre, ihn zu erreichen. Ich verwickelte in ein Gespräch und auch dort spare ich mir das anrufen.
Auf dem Rückweg hat mir Jonathan noch seinen noblen aber legeren neuen Cord-Anzug gezeigt. Und ich stellte mir eine neue Herausforederung: Heute abend mache ich Linsen mit Spätzle und werde zum ersten Mal frische Linsen dazu nehmen. Die müssen dann 40 Minuten kochen. Mal schauen, wann ich dazu Lust habe.
War alles aufregender, als ich gedacht hätte, aber das nimmt man ja gerne mit.
... link (1 Kommentar) ... comment
... older stories